Hautarztpraxis Buxtehude Dr. med. Marianne Breitbart Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Vorsorge / Prävention von Hautkrebs

Ärzte können Hautkrebs zwar früh erkennen, aber mindestens genauso wichtig ist die „Vorsorge“ bzw. Prävention von Hautkrebs.  Das kann der betroffen Mensch nur selbst durchführen. UV-Schutz / Selbstfürsorge ist die Voraussetzung dafür, dass ein Leben lang (heutzutage bis zu 100 Jahre)  die Haut ihre Schutz- Funktion erfüllen kann und nicht selbst zur Gefahr wird, d.h. Hautkrebs entsteht. „Die bronzefarbene Schönheit von heute ist die Dörrpflaume von morgen“. D.h. Sonnenexposition ist – neben Rauchen - der wichtigste Grund für vorzeitige Hautalterung. Wer auf Dauer jugendlich aussehen möchte, sollte effektiven Sonnenschutz betreiben (und nicht rauchen). - Solarien meiden - Mittagssonne (auch in Deutschland) meiden - Sonnenbrand meiden - (Tiefe) Bräune verhindern - Menschen die bereits Sonnenschäden haben (z.B. Hautkrebs, aktinische Keratosen, Lentigines, viele Pigmentmale) müssen  besonders konsequent sein. - Sonnenschutz: In erster Linie  Schatten aufsuchen und einen textiler Sonnenschutz durchführen (Kleidung, breitkrämpiger Hut) - in zweiter Linie Sonnenschutzmittel auf die nicht durch Kleidung bedeckte Haut auftragen. Das richtige Auftragen von Sonnenschutzmitteln ist nicht einfach. Oft wird die Sonnenschutz  Creme zu dünn und nicht vollständig genug aufgetragen. - Sonnenschutzmittel richtig auftragen: 30 Minuten vor Sonnenexposition dick auftragen und auch Risikobereiche besonders berücksichtigen: Chronisch der Sonne ausgesetzte Körperregionen: Glatze /Kopfhaut (Männer), das gesamte Gesicht bis zum Haaransatz einschließlich der Region um die Augen zusätzlich , Halsseiten, hinter den Ohren, die Ohren selbst, Handrücken, Unterarme, Unterschenkel und Fußrücken. Wenn Sie – und das ist die Regel – Sonnenschutzmittel nur halb so dick auftragen wie erforderlich, haben Sie nicht die Hälfte des angestrebten Schutzes sondern nur einen kleinen Bruchteil davon. Ein Rechenbeispiel: LSF 50 nur halb so dick aufgetragen: Da der Sonnenschutz nicht linear abnimmt sondern exponentiell haben Sie theoretisch nur einen LSF von 7. - Cremen Sie regelmäßig nach, vor allem nach dem Baden. Durch Wasser, Schweiß sowie Sand reibt ein Teil der Creme ab, selbst wenn sie wasserfest ist. Bedenken Sie: Nachcremen verlängert nicht die Schutzwirkung, es erhält sie nur.   Achtung: - Vermeiden Sie, die zarte Haut Ihres Kindes im ersten Lebensjahr unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten. - Säuglinge und Kleinkinder gehören nicht in die direkte Sonne. - Suchen Sie Schatten auf und ziehen Sie Ihre Kinder sonnengerecht an.
© Hautarztpraxis Dr. Marianne Breitbart 2016
Hautarztpraxis Buxtehude Dr. med. Marianne Breitbart Fachärztin für Haut- und Geschlechtskrankheiten

Vorsorge / Prävention von Hautkrebs

Ärzte können Hautkrebs zwar früh erkennen, aber mindestens genauso wichtig ist die „Vorsorge“ bzw. Prävention von Hautkrebs. Das kann der betroffen Mensch nur selbst durchführen. UV-Schutz / Selbstfürsorge ist die Voraussetzung dafür, dass ein Leben lang (heutzutage bis zu 100 Jahre)  die Haut ihre Schutz-Funktion erfüllen kann und nicht selbst zur Gefahr wird, d.h. Hautkrebs entsteht. „Die bronzefarbene Schönheit von heute ist die Dörrpflaume von morgen“. D.h. Sonnenexposition ist – neben Rauchen - der wichtigste Grund für vorzeitige Hautalterung. Wer auf Dauer jugendlich aussehen möchte, sollte effektiven Sonnenschutz betreiben (und nicht rauchen). - Solarien meiden - Mittagssonne (auch in Deutschland) meiden - Sonnenbrand meiden - (Tiefe) Bräune verhindern - Menschen die bereits Sonnenschäden haben (z.B. Hautkrebs, aktinische Keratosen, Lentigines, viele Pigmentmale) müssen besonders konsequent  sein. - Sonnenschutz: In erster Linie  Schatten aufsuchen und einen textiler Sonnenschutz durchführen (Kleidung, breitkrämpiger Hut) - in zweiter Linie Sonnenschutzmittel auf die nicht durch Kleidung bedeckte Haut auftragen. Das richtige Auftragen von Sonnenschutzmitteln ist nicht einfach. Oft wird die Sonnenschutz  Creme zu dünn und nicht vollständig  genug aufgetragen. - Sonnenschutzmittel richtig auftragen: 30 Minuten vor Sonnenexposition dick  auftragen und auch Risikobereiche besonders berücksichtigen: Chronisch der Sonne ausgesetzte Körperregionen: Glatze /Kopfhaut (Männer), das gesamte Gesicht bis zum Haaransatz einschließlich der Region um die Augen zusätzlich , Halsseiten, hinter den Ohren, die Ohren selbst, Handrücken, Unterarme, Unterschenkel und Fußrücken. Wenn Sie – und das ist die Regel – Sonnenschutzmittel nur halb so dick auftragen wie erforderlich, haben Sie nicht die Hälfte des angestrebten Schutzes sondern nur einen kleinen Bruchteil davon. Ein Rechenbeispiel: LSF 50 nur halb so dick aufgetragen: Da der Sonnenschutz nicht linear abnimmt sondern exponentiell haben Sie theoretisch nur einen LSF von 7. - Cremen Sie regelmäßig nach, vor allem nach dem Baden. Durch Wasser, Schweiß sowie Sand reibt ein Teil der Creme ab, selbst wenn sie wasserfest ist. Bedenken Sie: Nachcremen verlängert nicht die Schutzwirkung, es erhält sie nur.   Achtung: - Vermeiden Sie, die zarte Haut Ihres Kindes im ersten Lebensjahr unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten. - Säuglinge und Kleinkinder gehören nicht in die direkte Sonne. - Suchen Sie Schatten auf und ziehen Sie Ihre Kinder sonnengerecht an.